Risiko raus

Innerbetrieblicher Transport

Rohrbahn

 

Rohrbahnen sind Einrichtungen zur Erleichterung des innerbetrieblichen Transports. Für den Transport an Rohrbahnen werden Rohrbahnhaken eingesetzt, deren Eigengewicht etwa zwischen 1.250 g und 1.400 g liegt. Meist werden sie „über Kopf“ geführt oder gefördert.

Gefahren

  • Abstürzen eines Hakens von der Rohrbahn (vor allem beim Abnehmen von Ware und Leerhaken).
  • Abrutschen, Herabfallen von Lasten.
  • Rohrbahnhaken sind so gestaltet, dass das Haken-Unterteil drehbar im Oberteil gelagert ist. Die jeweilige Belastbarkeit ist aus der Kennzeichnung ersichtlich. Wird der Haken überlastet, kann es zur Verformung kommen, so dass ein sicheres Umschlingen der Rohrbahn nicht mehr gewährleistet ist.
  • Einquetschen durch Last.
  • Herabfallen von Lasten vom Verladeschwenkarm und Elevator.
  • Lärm durch Verschieben von Haken.


Maßnahmen
Technische Maßnahmen:

  • Rohrbahn und Haken ausreichend dimensionieren. Ausreichende Sicherheitsabstände zu festen Bauteilen, Einrichtungen und Arbeitsplätzen einhalten.
  • Fangnetze oder seitliche Führungsschienen anbringen, vor allem wenn Rohrbahnen über Verkehrswegen verlaufen.
  • Abhängesicherungen (sog. Abhängestelle) einbauen und farblich markieren zum sicheren Abnehmen der Ware vom Haken.
  • Wegfahrsicherung bzw. Sperren und Gleitbremsen bei Gefälle in Rohrbahnen einbauen.
  • Stopper zum Sichern der Bahnenden verwenden.
  • Kunststoffweichen oder beschichtete Rohrbahnhaken zur Lärmreduzierung einsetzen.
  • Nur Normhaken verwenden.
  • Verformte Haken aussondern.
  • Rohrbahn regelmäßig prüfen, warten und schmieren.


Organisatorische Maßnahmen:

  • Regeln im Umgang mit Rohrbahn und Haken festlegen, z. B
    • Abhängen der Ware nur an markierten Abhängestellen.
    • Auf formschlüssigen Anschluss des Verladeschwenkarms achten.
    • Verformte Haken beseitigen.
    • Leerhaken nicht im Bündel schieben, sondern zum Einsatzort tragen.
    • Leerhaken nicht an Türen oder Durchgängen hängen lassen.


Personenbezogene Maßnahmen:

  • Unterhalb von Rohrhochbahnen (Rinder-Rohrbahnen) Schutzhelm tragen, wenn die Gefahr des Absturzes besteht – vor allem schwerer Anschlinghaken.
  • Unter Niederrohrbahnen (wie z. B. bei Schlachtbändern oder Elevatoren) Schutzhelm tragen, wenn die Haken mechanisch befördert werden und Schutzeinrichtungen nicht wirken.
  • Mitarbeiter im Umgang mit Rohrbahn und Haken unterweisen.


Weitere Informationen:

Unfallmeldung

Arbeits- und Wegeunfall
Ein Unfall ist geschehen - Was ist zu tun?

Präventionskampagne

Denk an mich. Dein Rücken
Ziel der Kampagne: Rückenbelastungen bei der Arbeit, in der Schule und in der Freizeit verringern.

Qualifizierung

Ausbildungszentrum BGN Reinhardsbrunn
Arbeits- und Gesundheitsschutz zum Anfassen

Aufsichtspersonen

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