Risiko raus

Öffentlicher Verkehr

Laden und Sichern

 

Unfälle bei der Be- und Entladung haben Personen- und Sachschäden des Unternehmens zur Folge. Im Straßenverkehr können von unzureichenden Ladungssicherungsmaßnahmen bei der Be- und Entladung auch unbeteiligte Dritte betroffen sein. Zudem wirkt sich verrutschende, verrollende oder pendelnde Ladung ungünstig auf das Fahrverhalten, das Anhalten und auf die Ladung aus.VerantwortungIm Zusammenhang mit dem Laden und Sichern sind alle verantwortlich, die eine Pflicht nach der Ladungssicherung trifft. Zu nennen sind hier: Absender, Verlader, Frachtführer, Fahrzeugführer, Halter. Dieses gilt unabhängig davon, um welche Positionshierarchie es sich handelt (Unternehmer, Führungskraft oder Arbeiter).Gefahren

  • Massenkräfte, die beim Anfahren oder Bremsen eines Fahrzeuges sowie bei einem Ausweichmanöver oder einer Kurvenfahrt auftreten und die Ladung in Bewegung setzen
    oder kippen können.
  • Ungleichmäßige Verteilung der Last auf der Ladefläche.
  • Überladung des Fahrzeuges.
  • Unzureichende Belastbarkeit von Laderaumbegrenzungen.
  • Lose gepackte Ladungseinheiten.
  • Ladungsdruck auf Türen und Klappen.
  • Wegrollendes Fahrzeug.
  • Anfahren von Personen.
  • Sturz beim Ein- und Aussteigen.
  • Ausrutschen im Laderaum, Absturz von Laderampen.
  • Unzureichende Festlegung der Verantwortung und/oder Verständigung Fahrzeugführer-Verlader.

Maßnahmen
Technische Maßnahmen:

  • Lückenlosen Formschluss beim Stauen der Güter herstellen. Hilfsmittel: z. B. Ankerstangen.
  • Ladegüter auf rutschhemmendes Material legen.
  • Ladung mit Zurrgurten auf die Ladefläche pressen (Niederzurren).
  • Formschlüssige Zurrkraft durch Direktzurren nutzen.
  • Nach dem Be- und Entladen Tore schließen und Ladebrücken in Ausgangsstellung.
  • Wegrollsicherung (Unterlegkeil – vorzugsweise mit Kontakt zur Ampelsteuerung, Feststellbremse, kleinster Gang) für Fahrzeuge einsetzen.
  • Ladebleche mit Verschiebesicherung verwenden.
  • LadungssicherungsmaßnahmenHochgestellte Ladebleche gegen Umfallen sichern.
  • Für ausreichende Beleuchtung sorgen.


Organisatorische Maßnahmen:

  • Zur Ladung passendes Fahrzeug benutzen und Lastverteilungsplan beachten.
  • Ladefläche oder Rohrbahn frei von Verunreinigungen oder Beschädigungen halten.
  • Ladeeinheiten beförderungssicher zusammenstellen (z. B. Palettenware einschrumpfen).
  • Ladungssicherung vor Fahrantritt, nach kurzer Fahrt oder extremen Fahrmanövern,
    z. B. Bremsen, kontrollieren.
  • Beim Rückwärtsfahren mit festgelegten Handzeichen einweisen lassen.
  • Auf- und Absteigen von Ladeflächen nur über feste Zugänge (z. B. Leitern).
  • Hilfsmittel, z. B. Ladebrücken und Zurrgurte, vor der Verwendung auf augenscheinliche Mängel prüfen.
  • Tragfähigkeiten der Untergründe, z. B. Ladebrücken und Ladeflächen, beachten.
  • Beim Öffnen der Türverriegelung mit Ladungsdruck rechnen.
  • Geeignetes und geschultes Personal einsetzen.
  • Betriebsanweisungen erstellen.
  • Wegfahren von Ladestelle nur nach Freigabe durch Ladepersonal.


Personenbezogene Maßnahmen:

  • Persönliche Schutzausrüstung (z. B. Sicherheitsschuhe, Schutzhandschuhe, Schutzhelm) zur Verfügung stellen.
  •  Mitarbeiter unterweisen.
  • Beteiligte betriebsfremde Personen einweisen.


Weitere Informationen:

Unfallmeldung

Arbeits- und Wegeunfall
Ein Unfall ist geschehen - Was ist zu tun?

Präventionskampagne

Denk an mich. Dein Rücken
Ziel der Kampagne: Rückenbelastungen bei der Arbeit, in der Schule und in der Freizeit verringern.

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Arbeits- und Gesundheitsschutz zum Anfassen

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