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Leiser Räuchertransportwagen

Lärm-Stopp 2009

Leiser Räucherwagentransport

Die wirksamste Methode Lärmschutz zu praktizieren heißt, den Lärm gar nicht erst entstehen zu lassen. Dies gelang bei der Böklunder-Plumrose GmbH (Schleswig-Holstein) auf überzeugende Weise. Die Räucherwagen wurden mit einem Verstellmechanismus ausgestattet, der es ermöglicht, die Lage der Würstchen während des Räucherns zu verändern, so dass keine weißen Kontaktflächen an den Würstchenenden entstehen können.


Durch die gummierten Räder der Flurförderzeuge entfällt die extreme Lärmbelastung für die Mitarbeiter.


Dieses Qualitätsmerkmal wurde mit viel Lärm beim Räucherwagentransport erkauft. Die Parallelogrammsteuerung mit den ungezählten Lagerstellen und Verbindungsstäben muss, um nicht vom Rauchharz zu verkleben und gereinigt werden zu können, mit viel Spiel gefertigt werden. Die Folge war ein ohrenbetäubender Lärm bei den Leerfahrten, insbesondere dem Transport von der Verpackung zurück zur Füllerei.

Die Lösung des Problems ist auf dem Foto oben zu sehen. Jeweils vier Räucherwagen werden auf einer Transportplattform zusammengeschoben, die mit dem Mitgängerflurförderer transportiert werden. So kann ein doppelter Effekt erzielt werden: Erstens fallen nur noch ein Viertel von Transporten an, und das auch noch leiser. Zweitens rollen die steifen Scheibenräder der Räucherwagen nicht mehr über den Boden ab, sondern die gummierten Räder der Flurförderzeuge. Auch müssen die Transportarbeiter jetzt nicht mehr circa 20 km pro Schicht laufen. Der personenbezogene Beurteilungspegel wurde um ganze 10 dB auf jetzt 86 dB (A) reduziert. Auch für die Arbeiterinnen an den im Vergleich leisen Füllmaschinen fallen circa 800 Transporte mit etwa 94 dB fort. Damit entfällt für den ganzen Raum die Kennzeichnung als Lärmbereich, also eine ringsum gelungene Maßnahme mit Auswirkungen auf die über 40 Beschäftigten.

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