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Rabattverfahren

Rabattverfahren

Rabattverfahren der BGN, Bereich Fleischwirtschaft
 
Um weitere Anreize zur Intensivierung von Unfallverhütungsmaßnahmen zu setzen, wurde das Rabattverfahren entwickelt.

Das neue Verfahren zielt auf eine langfristige Wirkung ab. Hier soll eine weitere Umverteilung der Beitragslasten zu Gunsten derjenigen erfolgen, die sich bei Unfallverhütungsmaßnahmen und Maßnahmen der Arbeitssicherheit positiv von ihren Mitbewerbern abheben.

Wie funktioniert das neue Verfahren?

Grundlage für die Berechnung des Rabatts sind die Nachlässe der letzten fünf Jahre. Sollte ein Unternehmen weniger als fünf Jahre bei der BGN versichert sein, wird auch dieser kürzere Zeitraum berücksichtigt.

Der Rabatt beträgt zehn Prozent der Nachlässe der letzten fünf Jahre.

Hierdurch ergibt sich ein Höchstrabatt von maximal fünf Prozent des BG-Beitrages.

 
Jahr
Abweichung der Unfall-Last des Betriebes vom BG-Durchschnitt (Bereich Fleischwirtschaft)Erzielter Nachlass in Prozent
2009-10010
2010-10010
2011-10010
2012-10010
2013-10010
 Rabatt  50 : 10 = 5%

   

 
Jahr
Abweichung der Unfall-Last des Betriebes vom BG-Durchschnitt (Bereich Fleischwirtschaft)Erzielter Nachlass in Prozent
2009-707
2010- 808
2011- 909
2012-10010
2013+3500
 Rabatt  34 : 10 = 3,4%

Legt man die obigen Beispielsberechnungen zu Grunde, errechnet sich bei einem Jahresbeitrag von 1.000 Euro im ersten Beispielsfall ein Rabatt in Höhe von 50 Euro und im zweiten Beispielsfall ein Rabatt in Höhe von 34 Euro. Bei einem Jahresbeitrag von 10.000 Euro würden die jeweiligen Rabatte 500 Euro bzw. 340 Euro betragen.

Unfallverhütungsmaßnahmen zahlen sich aus. Wie bereits im Nachlassverfahren trägt jeder Unfall, der vermieden wird, mit dazu bei, die Lohnnebenkosten zu senken.
 

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