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DEÜV-Meldung
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Änderung beim Meldeverfahren

Unfallversicherungsmodernisierungsgesetz (UVMG): Änderung beim Meldeverfahren

Ab 01.01.2009 sind die Daten, die für die Beitragsberechnung bei der BGN, Bereich Fleischwirtschaft benötigt werden, im Rahmen des DEÜV-Meldeverfahrens an die Einzugsstelle zu melden. Hintergründe der Änderung waren:

Durch das Zweite Mittelstandsentlastungsgesetz (MEG II) wurde die bisher von den Berufsgenossenschaften selbst durchgeführte Betriebsprüfung auf die Träger der Rentenversicherung mit Wirkung vom 01.01.2010 übertragen. Damit diese Prüfung durch diese erfolgen kann, musste der Gesetzgeber diese Meldepflicht für Unternehmer einführen.

Die Meldpflicht umfasst in der Jahresentgeltmeldung zum Gesamtsozialversicherungsbeitrag, die zum 15.04. eines Jahres abgegeben wird, für jeden einzelnen Beschäftigten

  • die Mitgliedsnummer des Unternehmens der BGN, Bereich Fleischwirtschaft
  • die Betriebsnummer der BGN, Bereich Fleischwirtschaft. Sie lautet: 52738475,
  • das an den Mitarbeiter gezahlte unfallversicherungspflichtige Entgelt,
  • die Gefahrtarifstelle, der der Mitarbeiter zuzuordnen ist,
  • die vom Mitarbeiter geleisteten Arbeitsstunden.

Die Meldung ist auch bei Abmeldung oder Krankenkassenwechsel erforderlich.

Unabhängig von dieser Meldung muss bis zum Jahr 2018 zusätzlich noch die Meldung im jeweiligen Lohnnachweis an die BG vorgenommen werden.

Bei der Meldung der Arbeitsstunden sind die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden anzugeben. Wo dies nicht oder nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand möglich ist, können die tariflich geschuldeten Stunden angegeben oder der Vollarbeiter-Richtwert gemeldet werden. Eine gewissenhafte Schätzung ist ebenfalls zulässig.

Für die Übergangsphase bis zum Jahr 2018 sind beide Meldeverfahren nebeneinander verpflichtend durchzuführen. Dies ist erforderlich, um während der Übergangsphase möglicherweise auftretende Abweichungen und die Gründe dafür zu erkennen und eine vollständige und ordnungsgemäße Meldung nach dem neuen Verfahren zu erreichen. Alle Kunden der BGN tragen somit dazu bei, die Qualität der Meldedaten zu sichern.

Die Meldung nach dem DEÜV-Verfahren erfolgt im Datenbaustein Unfallversicherung (DBUV). Der Datensatz zum Gesamtsozialversicherungsbeitrag wurde deshalb ergänzt und in die Abrechnungsprogramme integriert. Fragen hierzu kann der zuständige Service des Software-Anbieters beantworten. Sofern ein Steuerberater mit den Abrechnungen und Meldungen beauftragt ist, sollte er sich um die Bearbeitung der erweiterten Meldung kümmern.

Vor dem endgültigen Wegfall des Lohnnachweises werden alle Kunden rechtzeitig informiert.

Sofern Sie noch Fragen hierzu haben, stehen wir Ihnen gerne für deren Beantwortung unter der Telefonnummer 06131/785-245 zur Verfügung

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Telefax: 0800/1977553-19700

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